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(Un)Kräuter im Rasen? Herzlichen Glückwunsch!

Sie haben (Un)Kräuter und Wildblumen im Rasen? Herzlichen Glückwunsch, wie wunderbar! Da krabbelt und summt es vielleicht sogar noch? Ameisen, kleine Erdhäufchen von Regenwürmern, gar Raupen haben Sie auch schon gesichtet? Wundervoll!

Bunt statt nur grün (oder gar braun im Sommer)

Lugt hier ein Gänseblümchen zwischen Grashalmen hervor? Dort vielleicht eine violette Braunelle? Am trockenen Rand thront eine Schafgarbe, besucht von Schmetterlingen und Schwebfliegen? Das gelbe Ferkelkraut schaut über die Gräserspitzen hinaus, und in den blauen Lippenblüten des Kriechenden Günsels sucht gerade ein Schmetterling nach Nektar? Der Löwenzahn sorgt für sattgelbe Tupfen, später im Jahr schwankt filigran die Wilde Möhre im Wind, jener Doldenblütler, der Raupen, Sand- und Furchenbienen anlockt? Weiter unten im längeren Gras schieben sich derweil die hellgelben Blüten des Hornklees in Richtung Sonne, die Sie von Mai bis August erfreuen?

Pralles Leben statt toter Fläche

Raspelt da etwas gerade eine Raupe genüsslich an seinen Blättern? Ach, seit Sie den Hornklee haben, haben Sie auch den hübschen Hauhechel-Bläuling in Ihrem Garten? An der warmen, trockenen Stelle versucht sich eine Blau-Schwarze Holzbiene am Wiesensalbei, während unten in Bodennähe die himmelblauen kleinen Blüten des Gamander-Ehrenpreis hervorblitzen? Dort, wo Ihr Rasen einfach mal wachsen durfte und im Frühsommer die Wildbienen die Wiesenflockenblume umschwirrten, da turnt nun Familie Stieglitz durch die Wiesenflockenblumen und freut sich über deren leckere Samen. Und im Hintergrund zirpen die Grashüpfer.

So geht pflegeleicht

Sie erkennen Ihren Rasen wieder? Großartig! Dann haben Sie bereit den artenreichen Klimarasen mit Zukunft: Einen Blumen-Kräuter-Rasen. Robust, artenreich, klimafest, trittfest, voller Leben und prall gefüllt mit faszinierenden Naturbeobachtungen!

Es sind die Kräuter, die Wildblumen, die den Rasen klimafest machen. Ihre Wurzeln reichen tiefer als jene der üblichen Zuchtgräser. Qualitätsmischungen von Wildpflanzensaatgut-Produzenten enthalten bis zu über zwanzig Wildkräuter bzw. Wildblumenarten, neben ausgesuchten Gräsern, die nicht verdrängend wirken. Mit ihnen füttern wir die Saatgutbank im Boden, aus der sich je nach Standort und klimatischen Bedingungen andere Pflanzen entwickeln können. Ganz nebenbei fördert unser artenreicher Blumen-Kräuter-Rasen auch die Biodiversität im Boden.

Wenn Ihre Nachbarn am Samstagmorgen die grüne Latzhose anziehen und den Rasenmäher anschmeißen, um ihre Bahnen zu ziehen, genießen Sie lieber noch eine Tasse Kaffee und das Leben in Ihrer Natur-Oase. Sie mähen ganz nach Bedarf, aber nie zu kurz. Am besten so naturnah wie möglich, um möglichst viel Leben in Ihrem kleinen Biotop zu erhalten. Vielleicht haben Sie sogar einige Ecken im Garten, in denen der Rasen höher werden darf, ähnlich einer Wiese? Hier mähen Sie dann nur zwei- bis dreimal im Jahr. Oder wie wäre es mit kreativen Mustern, bei denen genügend Bereiche als Lebensräume stehen bleiben: Spiralen, Streifen, Kreise …? Mehr als fünf- bis sechsmal in der Saison brauchen Sie Ihren Blumen-Kräuterrasen übrigens nicht zu mähen.

Wie gesagt – herzlichen Glückwunsch zu Ihrem artenreichen und pflegeleichten Blumen-Kräuterrasen!

Kontakt

Christina Ullrich

Christbuchenstr. 107, 34130 Kassel
Festnetz: +49 (0) 561 47518556
Mobil: +49 171 3740613
E-Mail: cu@flowerpower-naturgarten.de